FeenGarten
"von Beeren nährt man sich, mit dem Schuh verehrt man sich…"
Meret Oppenheim
Patrizia Marchese fügt in Ihren Arbeiten ausrangierte Haushalts - und Nutzgegenstände zu neuartigen Kompositionen zusammen und entführt den Betrachter in eine Art Parallelwelt. Besonders charakteristisch für Ihre Objekte ist eine Scheinfunktionalität, deren Sinn sich erst auf den zweiten Blick erschließt und mit deren Hilfe sie den Absurditäten des Alltags den Spiegel entgegenhält. Die entleibten Kleidungsstücke stehen als Metapher für das Flüchtige, Geheimnisvolle und Unsichtbare eines Zaubergartens. Durch die Kombination mit Materialien wie Lehm und Moos bringt sie die Kategorien Vergänglichkeit und Natur ins Spiel, eine neue Sichtweise der Realität ergibt sich und das scheinbar Nebensächliche, Unbedeutende gerät in das Blickfeld der Kunst.
